Gedeon Hartge ist Bester unter den Schnelldenkern in der Röblinger Festscheune

Am gestrigen Sonntag fand die diesjährige Austragung der Schnellschach-Bezirksmeisterschaften statt.

Als bewährter Ausrichter fungierte abermals die Schachabteilung des 1.FC ROMONTA Amsdorf unter Federführung von Ulrich Soth. Gespielt wurde in der Röblinger Festscheune.

Die Bedenkzeit je Spieler und Partie betrug 10 Minuten + 5 Sekunden pro Zug im Bronstein-Modus und es wurden wieder insgesamt 9 Runden im Schweizer System absolviert.

Erstmals wurde nach den neuen FIDE-Regeln gespielt. Wurde ein inkorrekter Zug ausgeführt, durfte dieser einmalig zurückgenommen werden. Dafür bekam der Gegner eine 2-Minuten-Zeitgutschrift. Schiedsrichter Nico Markus musste hier allerdings nur zweimal in einer einzigen Partie eingreifen.

Bevor es an die Bretter ging, hielt Günter Stieberitz, der Aufsichtsratsvorsitzende von ROMONTA Amsdorf die Begrüßungsrede, in der er die große Bedeutung des Sports für unsere heutige Gesellschaft speziell in der Region würdigte.

Die Altersspanne im 28-köpfigen Teilnehmerfeld ging von 12 bis 83 Jahren. Neben 21 Spielern aus dem Schachbezirk Halle waren auch Gäste aus dem Schachbezirken Dessau und Magdeburg sowie aus dem Freistaat Thüringen vertreten.

Derr neue Bezirksmeister, Gedeon Hartge vom USV Halle, landete dabei einen Start-Ziel-Sieg, da er von Anfang an das Feld anführte und die Führung bis zum Schluss behaupten konnte. Er blieb auch als Einziger ungeschlagen bei lediglich 3 Punkteteilungen.

Den Vize-Titel konnte der für den Reideburger SV startende Sennewitzer Marvin Henning erringen. Er hatte, wie der Sieger am Ende 7,5 Punkte auf der Habenseite. Den Bronzerang erreichte Niklas Geue vom USC Magdeburg mit 6 Punkten.

Die Kategoriepreise gewannen Felix Schulte (Junioren), Joachim Breitfeld (Senioren), Tobias Morgenstern (Sparkassen-Cup Mansfeld-Südharz) und Maria Schott (Damen). Bezirksmannschaftsmeister wurde die SG Sennewitz

In einer sehr angenehmen Atmosphäre (alle Teilnehmer lobten die Bedingungen in der Festscheune und die wie immer hervorragene Gastronomie durch die "Jägerstuben Hoffmann") konnte Werbung für den Schachsport gemacht werden.

Endstand, Paarungen

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